Konsolidierung der Oracle-DBs zur Verwendung mit dem Real-Application-Cluster (RAC)

Kunde

Ein Telekommunikations- und Medienunternehmen

Aufgabe

Der Kunde benötigte eine allgemein übliche Migrationsstrategie mit geringer Ausfallzeit, einer schnellen Failback-Option und verschiedenen DB-Migrationen, die einen Zeitrahmen von 2–3 Stunden nicht überschreiten sollten. Zusätzlich wünschte der Kunde ein Linux-Cluster-System und dessen Deployment (von der Netzwerk-Architektur und -Redundanz über eine ASM-Disk-Konfiguration bis hin zu einer DB-Back-up/-Recovery-Strategie).

Lösung

CoreValue richtete einen Oracle-RAC-Cluster mit 4 Knoten unter Linux und 5 Oracle-Datenbanken (mit einer Größe von 400 GB – 2,5 TB) auf verschiedenen Solaris-Standalone-Servern ein, die unter dem neuen Linux-Cluster konsolidiert werden sollten.
Basierend auf einer schnellen und stabilen Methode für die DB-Migration (Transportable Tablespaces in Verbindung mit den plattformübergreifenden inkrementellen Back-ups des RMAN-Tools) hat das CoreValue-Team eine effiziente Unternehmens-Reporting-Lösung implementiert, die aus den folgenden Elementen besteht:

  • Implementierung von Redundanzen für die Verbindungen der Cluster, um das System vor Verbindungstörungen zu schützen.
  • Disk-Subsystem-Konfiguration, von der Einrichtung im Disk-Array bis hin zur Einrichtung der ASM-Ebene. Diese fortschrittliche Disk-Struktur wurde ausgewählt, um die Unabhängigkeit der Datenbanken voneinander zu gewährleisten und dadurch gleichzeitig höhere Performance-Eigenschaften zu ermöglichen.
  • Implementierung von zwei voneinander unabhängigen RMAN-Back-up-/-Recovery-Strategien: SBT-Back-up mittels EMC DD Boost auf EMC DD mit Datenreplikation an einen DR-Standort sowie DB-Image-Kopie mittels RMAN mit inkrementeller Aktualisierung.
  • Einseitig gerichtete Replizierung mittels GoldenGate von Oracle, um so eine schnelle Failback-Option nach der DB-Migration bereitzustellen.